SAUERWIESENSTRASSE Interessengemeinschaft legt Standpunkte dar und weist auf Widersprüche hin

FAHRENBACH - (red). Die Interessengemeinschaft „Der Fahrenbach“ hatte zu einem Informationsabend zur geplanten Änderung der Bauleitpläne in der Fahrenbacher Sauerwiesenstraße eingeladen. Im gut besuchten Dorfgemeinschaftshaus waren neben zahlreichen Bürgern auch der Ortsbeirat, Vertreter des Gemeindevorstandes, der Gemeindevertretung, Bürgermeister Oehlenschläger und Träger öffentlicher Belange zugegen.

 

In einem Vortrag legte Peter Jäger im Namen der Interessengemeinschaft deren Standpunkte dar. Nach einer Vorstellung des Planungsgebietes, einer Erörterung des gesetzlichen Planungsablaufes und einem Rückblick auf das ehemalige Bauvorhaben Ruhr, welches in direktem Kontext zur aktuellen Thematik steht, stellte er anhand etlicher Grafiken, Schaubilder, Pläne, Luft- und Satellitenaufnahmen sowie Dokumente die Bedenken der IG im Hinblick auf die geplante Bebauung dar. Diese umfassen neben Themen wie Bebauung im Außenbereich, Hochwasserschutz, Siedlungsklima, Bebauung in zweiter Reihe, die angespannte Kanalsituation sowie den Erhalt des Grüngürtels auch planungsrechtliche Bedenken.

 

Die Aussagen politischer Entscheidungsträger wurden genauso thematisiert wie die nicht übereinstimmenden Aussagen der Antragsteller. Dazu wurde ein im Netz veröffentlichtes Interview abgespielt, in welchem eben diese Widersprüche aufgezeigt werden sollten. Ebenso wurden Zitate von Bürgermeister und Gemeindevertretern aus öffentlichen Sitzungen wiedergegeben, um deren teilweise widersprüchliche Aussagen aufzuzeigen.

 

Überdies wurden nahe Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Mandatsträgern und Antragstellern angesprochen.

 

Im Anschluss an den Vortrag der IG meldete sich einer der Antragsteller zu Wort, der seine Sicht der Dinge darstellte.

Es schlossen sich teils heftige Diskussionen an, in denen sich eine gespaltene Meinung des Ortes zu Teilbereich Zwei zeigte.

 

Quelle:

http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/fuerth/bauprojekt-spaltet-fahrenbach_17763440.htm

Fahrenbach. Die Fahrenbacher haben sich noch einmal einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Das nächste Wort hat die Fürther Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Dienstag, 21. März, um 19.30 Uhr. Dabei geht es um Bauleitplanungen der Gemeinde Fürth, um „Änderung des Flächennutzungsplans sowie Bebauungsplan Zwischen Waldstraße und Am Lerchenberg sowie Sauerwiesenstraße in der Gemarkung Fahrenbach.“

Es geht um den Aufstellungsbeschluss und damit um die Eröffnung des Verfahrens, dem noch mindestens zwei Offenlegungen mit frühzeitiger und förmlicher Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange (TöB) folgen werden. Im bisher in der Diskussion eher wenig umstrittenen Teilbereich I, südlich der Waldstraße und nordöstlich der Straße Am Lerchenberg, soll der Bau einer Verbindungsstraße und die Ausweisung von 15 Bauplätzen ermöglicht werden.

Im Teilbereich II – in der Sauerwiesenstraße – wird von den Eigentümern auf zwei Grundstücken eine Bebauung in der zweiten Reihe gewünscht. Dazu wurden Bauvoranfragen gestellt. Dagegen gründete sich eine Interessengemeinschaft „Der Fahrenbach“, die jetzt zu einem Informationsabend Ortsbeiräte, Gemeindevertreter, Bürgermeister und Bürger eingeladen hatte, um noch einmal alle ihre Einwände und Bedenken vorzubringen. Ihre Maximalforderung an die jetzt gefragten Entscheidungsträger in der Gemeindevertretung lautet: „Trennung der beiden Teilbereiche I und II und Ablehnung des Teilbereiches II“.

Kritikpunkt: Zusammenlegung

Hauptredner neben Moderator Peter Blatt und Dr. Herbert Gasser war Peter Jäger. Er hielt einen strukturierten eindreiviertelstündigen Vortrag in Form einer Präsentation mit Bildern, Karten, Grafiken, Luftaufnahmen. Dabei führte er noch einmal die geschichtliche Entwicklung und aus seiner Sicht alle Gegenargumente und K.-o.-Kriterien gegen die Bebauung in der Sauerwiesenstraße auf. Das reicht von Bebauung im Außenbereich, in einem Grüngürtel, die Überschneidung mit einem FFH-Schutzgebiet über die Hochwassergefahr, die bereits jetzt überlastete Kanalisation in Fahrenbach, die Blockade der Frischluftzufuhr, den Artenschutz bis hin zu der Zusammenlegung zweier Teilbereiche, die 400 Meter räumlich voneinander getrennt sind. Diese Zusammenlegung hat für ihn ein „Gschmäggle“.

Er verwies ferner auf die Gültigkeit der von ihm und den Kollegen der Interessengemeinschaft initiierten Unterschriftenaktion, wonach 100 der 105 befragten Personen aus der Wasser-, Sauerwiesenstraße und Waldstraße unterschrieben hätten. Auch musste sich der Ortsbeirat heftige Kritik gefallen lassen, der in seiner jüngsten Sitzung (wie berichtet) mit großer Mehrheit der Gemeindevertretung den Aufstellungsbeschluss empfohlen hat, mit der Prämisse, bei der Offenlegung wieder gehört zu werden. Damit missachtete der Ortsbeirat eine Forderung der IG. Für Peter Jäger hat der Ortsbeirat damit auch den Willen seiner Wähler missachtet.

Namen und Mitschnitte

Der eigenen IG stellte er dagegen ein Zeugnis „vorbildlichen Verhaltens im Sinne der Teilhabe in einer Demokratie aus“. Dabei nannte er Namen von allen, die mit dem Verfahren zu tun haben, die sich bisher zu Wort gemeldet haben oder die sich dazu genötigt sahen, von Mandatsträgern und Verwaltungsmitarbeitern und von den Bauwilligen. Für den Vortrag wurde unter anderem mit Mitschnitten bisheriger Redebeiträge gearbeitet. Es wurden sogar in Form von Stammbäumen Verwandtschaftsverhältnisse von Ortsbeiräten und Bauwilligen aufgezeigt.

Die Fahrenbacher und alle Beteiligten dürfen sich in ihrem Tun, Handeln und ihren Äußerungen sehr gut beobachtet fühlen. Ein Bürger unterbrach und sagte: „Jetzt wird es mir zu persönlich. Ich bitte, auf die sachliche Ebene zurückzukehren.“ Der in dem Vortrag mehrfach erwähnte Klaus Lannert, Baufachmann der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung, sagte in Richtung Peter Jäger: „Sie verwechseln heute Abend einiges und Sie bewegen sich auf einer Grenzlinie.“

In einem kleinen Gegenreferat machte der Bauwillige Dr. Wolfgang Androsch noch einmal seine Sicht der Dinge klar. Er erwähnte wie schon in der Ortsbeiratssitzung die enorme Biomasse, die seine Familie in Form von 100 Sträuchern, Laubbäumen und Nadelhölzern auf seinem Grundstück aufgebaut hat. Er sehe somit dem Verfahren gelassen entgegen, zumal in dem geplanten, von seinen Ausmaßen her relativ kleinen Neubau das Dachflächenwasser in einen Teich mit Schilfgürtel umgeleitet werde. Das angesprochene Thema Artenschutz sei zudem erst durch die Naturierungsmaßnahmen seiner Familie von Relevanz: „Vorher war hier buchstäblich eine Sauerwiese.“

Mit Martin Arnold verlas ein Angehöriger der Familie des anderen Bauwilligen ein Statement, in dem für das klare Votum des Ortsbeirates gedankt wird. Er und die anderen Unterzeichner hätten volles Vertrauen in das Verfahren, in dem Fachleute und Träger öffentliche Belange die Anliegen „bestimmt fair und objektiv“ beurteilen würden. mk 


Das nächste Wort zu den Bauleitplanungen in Fahrenbach (Waldstraße/Lerchenberg sowie Sauerwiesenstraße) hat die Fürther Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Dienstag, 21. März, um 19.30 Uhr im Rathaus.

Hier soll der Aufstellungsbeschluss, die Eröffnung des mindestens dreistufigen Verfahrens erfolgen.

Bürgermeister Volker Oehlenschläger und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Rainer Gemmel, versuchten bei dem Info-Abend in Fahrenbach noch einmal auf die gesetzlichen Vorschriften des Verfahrens mit Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange hinzuweisen.

In einer ersten Offenlage kommt es zu einer frühzeitigen Beteiligung beider Gruppen. In einer zweiten Offenlage nach eventueller Einarbeitung der Einwände und Anregungen kommt es zu einer förmlichen Beteiligung.

Erst nach erneuter Abwägung kann der Satzungsbeschluss erfolgen.

Der Ortsbeirat hat diese rechtmäßige Vorgehensweise verstanden und wird bei den Offenlegungen erneut gehört werden.

Immer wieder weisen Mandatsträger darauf hin, dass es erst Sinn macht, über weiteres Vorgehen zu beraten, wenn Beurteilungen, Einwände und Anregungen von Fachbehörden und Naturschutzverbänden auch bekannt sind.

In Fahrenbach war die Besonderheit, dass der Ortsbeirat dazu bereits vor dem Aufstellungsbeschluss durch die Gemeindevertretung getagt hat.

Die Gemeindevertretung ist damit einem Antrag des Fahrenbacher Gemeindevertreters und Ortsbeirat Thomas Unrath gefolgt.

Bürgermeister Oehlenschläger ergänzte bei der Info-Sitzung, dass der Ortsbeirat noch gar nicht über Unterlagen verfügen dürfe. Diese würden ihm erst bei der Offenlage, bei der Beteiligung der Öffentlichkeit, zur Verfügung gestellt.

 
Quelle: wnoz.de

Fahrenbach. Hans Gölz hat bei der Generalversammlung des SV Fahrenbach sein Amt als Vorsitzender nach 28 Jahren abgegeben. Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter Tino Gölz. Das Amt des Zweiten Vorsitzenden übernimmt Jochen Knapp. Die Besetzung des Rechners bleibt in der Hand von Elke Görisch. Sie bekommt Unterstützung von Torsten Bachert, der mit der Datenverwaltung bereichsübergreifend tätig ist.

Die Bereiche Schriftführung, Wirtschaftsausschuss, Turnen, Hallenteam sowie Pressewarts blieben wie gehabt mit Thomas Arnold, Ursula Köhler und Ronny Steingrüber, Sandra Arnold, Egon Gölz und Yvonne Steingrüber besetzt. Markus Kapp gab sein Amt des Vergnügungsausschusses an seinen Stellvertreter Lukas Heinz ab, neu im Team ist nun Martin Arnold.

Sportwart bleibt Tobias Heister, dessen Stellvertreter Daniel Gramlich die Abteilung Marketing und Werbung übernimmt. Stellvertretender Sportwart ist Markus Schröder. Den Posten des Schülerwarts gab Karlheinz Schütz an Yvonne Steingrüber ab, unterstützend an ihrer Seite bleibt weiterhin Stefan Arnold.

Gewählt wurden auch die Abteilungsleiter: Damengymnastik: Hannelore Gölz, Herrengymnastik: Manfred Köhler, Wanderabteilung: Hans Dörsam; Junge Alte: Jochen Kapp. Nach seiner langen Tätigkeit als Vorsitzender des SV Fahrenbach wurde Hans Gölz im Anschluss zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Mitglieder geehrt

Auch dieses Jahr konnten viele Vereinsmitglieder geehrt werden. Die bronzene Nadel erhielten Julia Fuhr, Andrea Berg, Petra Borgenheimer, Nicole Faust, Manuela Gölz, Daniela Maser, Sibille Neumann, Marianne Steinmann, Christa Wolk, Hildegard Zeiss, Klaus Berg, Stephan Neumann, Frank Rettig, Herbert Steinmann und Klaus Trautmann. Die silberne Nadel ging an Gabi Dörsam, Iris Oberle, Edith Weber, Jan Arnold, Rafael Grieser, Holger Knapp, Wolfgang Novotny, Thomas Reibold und Wilhelm Schmitt. Mit der goldenen Nadel wurden Hildegard Beer, Monika Hartmann, Peter Emich, Stefan Jünger, Thomas Kalt, Uwe Keller und Bernd Langer ausgezeichnet. ys

Fahrenbach. Der Fahrenbacher Ortsbeirat hat – bei nur einer Gegenstimme – der Gemeindevertretung empfohlen, das Offenlageverfahren zur Änderung der Bauleitplanung für die Bereiche „Zwischen Waldstraße und Am Lerchenberg“ sowie „Sauerwiesenstraße“ gemeinsam einzuleiten (wir haben berichtet). Nach der IG „Der Fahrenbach“, die dem damit verbundenen Bauvorhaben in der Sauerwiesenstraße kritisch gegenüber steht, hat sich hierzu nun auch Dr. Wolfgang Androsch im Namen der bauwilligen Antragsteller zur Wort gemeldet.

„Demokratische Entscheidung“

„Entgegen der Behauptung der IG kam das Votum unter absolut demokratischen Bedingungen zustande“, schreibt er in einer Pressemitteilung. Dennoch versuchten die Sprecher der IG mit allen Mitteln, die Offenlage zu verhindern beziehungsweise in die von ihnen gewünschte Richtung (Trennung der Teilbereiche) umzulenken. „Dazu werden Mandatsträger massiv unter Druck gesetzt und gleichzeitig diejenigen mit viel Lob bedacht, die sich im Sinne der IG verhalten“, heißt es in der Pressemitteilung.

Als Normalbürger habe man derzeit in Fahrenbach „keinen so guten Stand“, wenn man in das Visier der IG geraten sei. „Wenn die Sprecher der IG beklagen, dass der Ortsfrieden nachhaltig gestört ist, dann kann man dem beipflichten, gestört allerdings durch diejenigen, die eine Unterschriftenaktion gegen ihre eigenen Nachbarn angezettelt haben, um ihre persönlichen Interessen (keine Einschränkung der Aussichtslage) durchzusetzen“, heißt es weiter.

In dem 22-seitigen Exposé der IG werde dieser Punkt nicht erwähnt. Stattdessen gehe man in der Geschichte 22 Jahre zurück und versuche, das Jahrhunderthochwasser von 1995 zu instrumentalisieren. Unter der Überschrift „Bilder Hochwasser Sauerwiesenstraße“ würden elf Überschwemmungsbilder gezeigt.

Kein einziges davon stamme jedoch aus der Sauerwiesenstraße. Am Tiefpunkt der Straße habe sich damals Regenwasser angesammelt, das der Straßenkanal nicht schnell genug abführen konnte. „Das waren wenige Zentimeter und nach circa 20 Minuten war alles vorbei, also eine Situation, wie sie im Odenwald öfters vorkommt“, ist in der Pressemitteilung zu lesen.

Und weiter: „Der Verfasser dieses Schreibens wohnt seit 40 Jahren direkt neben dem Fahrenbach am Tiefpunkt der Sauerwiesenstraße und hat das Unwetter von 1995 live miterlebt. Es gab dort keine Straßenüberschwemmung durch den Fahrenbach, wie von der IG ständig suggeriert wird, auch nicht in den Jahren davor oder danach, und schon gar nicht im Grundstücksteil hinter dem bestehenden Wohngebäude.“

Im Exposé der IG werde auch ein Foto gezeigt von „Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser 1995“ im oberen Teil der Sauerwiesenstraße. Hier sei allerdings aus dem Nußwiesenweg das mit Lehmausspülungen (aus einem nahegelegenen Maisfeld) vermischte Regenwasser über den Geröllfang hinweg auf die Kreuzung Waldstraße Sauerwiesenstraße gelaufen und von dort weiter in Richtung Sauerwiesenstraße und Waldstraße.

In die Irre führende Bilder

„Man erkennt auf dem Foto, wie Anwohner mit Schläuchen die ,braune Brühe‘ wegspritzen und ihre Straße säubern“, schreiben die Antragsteller. Auch diese Situation habe absolut nichts mit dem Fahrenbach zu tun, „weil ja der Bach nicht bergauf in Richtung der höhergelegenen Waldstraße fließen kann“.

Die Gemeinde habe beim Ausbau des Nußwiesenweges ein ganzes Maßnahmenbündel ausgeführt, um bei künftigen Starkregen Verschmutzungen möglichst zu vermeiden, „nach allgemeiner Beobachtung mit großem Erfolg“. Sofern am Ende des Verfahrens ein kleines Baufenster für den familiären Eigenbedarf genehmigt werden sollte, würde der Antragsteller das Regenwasser in einen Versickerungs- und Verdunstungsteich einleiten, gestaltet mit natürlicher Uferzone aus Schilf und entsprechenden Gehölzen, erklärt er weiter: „Jede Zusatzbelastung des Fahrenbaches würde damit entfallen und zugleich ein neuer Lebensraum für Amphibien, Reptilien und Vögel entstehen.“

Sinnvolle Ergänzung

Dies sei außerdem eine sinnvolle Ergänzung zu der sehr vielfältigen Biomasse aus Bäumen, Hecken et cetera, die der Antragsteller mit seiner Familie in 40 Jahren angelegt habe.

„Das Problem ist derzeit, dass Sprecher der IG bei persönlichen Kontakten beteuern, dass sie überhaupt nichts dagegen haben, wenn einer der Söhne hinter seinem Elternhaus bauen würde, dass sie aber gleichzeitig bei ihrer Arbeit in der IG genau dies zu verhindern versuchen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Offenlageverfahren seien im Ergebnis vollkommen offen. „Es garantiert die objektive Prüfung aller Belange durch qualifizierte Fachleute. Das ist auch gut so, weil es in unserem rechtsstaatlichen System nicht sein kann, dass nicht zuständige Sprecher der IG über das weitere Verfahren entscheiden“, schließt die Pressemitteilung.

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