Fahrenbach. Nachdem im vergangenen Jahr das kälteste Skiclubfest aller Zeiten gefeiert wurde, meinte es der Wettergott vergangenes Wochenende gut mit den Fahrenbacher Ski-Freunden. Wie gewohnt verwandelte der Skiclub die "Scheier bei den Atsch" in eine kleine Disco - diesmal mit Gartenbereich.

Zum Fassbieranstich und der anschließenden Party mit DJ Richie, kamen Besucher aus dem ganzen Odenwald. Zu bekannten Après-Ski-Hits, wie "Rock mi" und natürlich "Atemlos" von Helene Fischer, wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und getanzt. Für alle, die einen Moment pausieren wollten, gab es an der karibisch geschmückten Bar alkoholische und alkoholfreie Cocktails.

"Die Stimmung war wie immer fantastisch und die letzten Gäste sind erst morgens um sieben gegangen", berichtet der Vorsitzende des Skiclubs, Markus Jäger. Zum Mittagessen waren jedoch alle wieder anwesend. Die "Singles" sorgten mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm für gute Stimmung, während die Gäste das gro

ße Salatbuffet und die Spezialitäten vom Grill genossen. Bei strahlendem Sonnenschein saßen die Besucher im Garten hinter der Scheune, denn keiner wollte sich die angenehm warmen Sonnenstrahlen entgehen lassen. Wer dann doch ins Schwitzen kam, konnte sich mit einem kühlen Bier im Innenraum der Scheune wieder abkühlen. Dort wurde auf einer großen Leinwand das Formel-1-Rennen übertragen.

Zum ersten Mal veranstalteten die Fahrenbacher einen Wettkampf im Kistensteigen. Ohne die Getränkekisten zum Umstürzen zu bringen, schichteten die mutigen Kletterer eine Kiste nach der anderen übereinander. Sie kamen alle unterschiedlich hoch, doch am Ende siegte immer die Schwerkraft. Unter lautem Jubel stürzten die Kisten-Stapler von ihrem Türmen. Verletzt wurde natürlich niemand.

Auch für die kleinen Gäste gab es ein abwechslungsreiches Programm. Die obligatorische Hüpfburg wurde in diesem Jahr durch ein Kettenkarussell ergänzt. Außerdem hatten die Kinder die Möglichkeit, sich vom Vereinsmitglied Conny Korzonek-Schneider schminken zu lassen. Bis in den frühen Abend saßen Gäste und Skiclub-Mitglieder zusammen und genossen den schönen Frühlingstag.

Markus Jäger war zufrieden: "Das war wie immer ein tolles Fest mit großartiger Stimmung. Deshalb möchte ich mich bei allen Helfern bedanken, die unser Skiclubfest möglich gemacht haben."

Artikel vom: 27.05.2014 wnoz.de

Ringen: Fahrenbacher holt bei den deutschen Meisterschaften den Titel in der 80-kg-Klasse

Witten. Riesenjubel herrschte gestern Abend beim SV Fahrenbach. Zahlreiche Mitglieder bescherten dem frisch gebackenen deutschen Meister im Ringen in der Gewichtsklasse bis 80 kg im griechisch-römischen Stil, Pascal Eisele, einen begeisterten Empfang beim Skiclub-Fest. Der Spitzenringer der Weschnitztaler, der in der Verbandsrunde beim Zweitligisten in Mainz antritt, bei den Einzelmeisterschaften aber für die Fahrenbacher startet, konnte in Witten seinen ersten Titelgewinn bei den aktiven Ringern für sich und seinen rührigen Verein feiern. „Das war eine sensationelle Leistung“, freute sich Betreuer Timo Kaiser, der mit nach Witten gereist war.

Nach dem Sieg im Finale schwappten die Emotionen bei Eisele über. „Unfassbar, ich kann es nicht glauben. Es ist ein tolles Gefühl, es endlich gepackt zu haben, auch in meinem jungen Jahren. Jetzt habe ich national alles erreicht, was geht“, so der erste Kommentar des Fahrenbachers.

Pascal Eisele präsentierte sich in Witten vom ersten Kampf an in einer Top-Verfassung. Gegen Roland Schwarz (Bayern) wartete er im achtelfinale gleich mit einer starken Leistung auf, gab den Takt auf der Matte vor und verbuchten einen verdienten 6:2-Punktesieg. Im Viertelfinale traf er auf Marius Braun (Württemberg). Der Fahrenbacher dominierte das Geschehen auf der Matte, machte Punkt auf Punkt und stand schließlich vorzeitig als technisch überlegener Punktsieger fest.

Im Halbfinale wartete dann mit Michael Heiß (Bayern) eine schwere Aufgabe auf Eisele, zumal die vorhergehenden Kämpfe an seinen Kräften gezehrt hatten – es war die dritte Auseinandersetzung an diesem Samstag. Dennoch war der Fahrenbacher der überlegene Ringer und schafften durch den 8:2-Punktsieg den umjubelten Einzug ins Finale.

Am gestrigen Sonntag ging es dann gegen Konstantin Schneider (Saarland) um Gold und Silber. Die beiden Kontrahenten lieferten sich ein von der ersten Sekunde an spannendes Duell, bei dem keiner der beiden Ringer seinem Gegner etwas schenkte. Am Ende stand es 1:1 nach Punkten, doch dank einer Passivitätsverwarnung Schneiders stand Pascal Eisele als Sieger fest. Mit glänzenden Augen nahm er bei der Siegerehrung dann die Goldmedaille entgegen.

wnoz.de / jün
Anbei Ergebnisse zur Bürgermeisterwahl:

Fahrenbach stimmte mit 81,95 Prozent mit Ja für den neuen und alten Bürgermeister Volker Oehlenschläge. Prozentual mehr Stimmen gab es nur von Kröckelbach (84,82). Der Durchschnitt lag bei 79,5 Prozent. Schlusslicht bildet Erlenbach (55,79). Die Wahlbetreiligung (Bürgermeister + Europa) in Fahrenbach lag bei ca. 54 Prozent, der Druchschnitt (Gemeinde Fürth) bei 47,9.

Angaben ohne Gewähr.

Quelle: wnoz.de / Wahlbüro
Fahrenbach. Eine Staffel des SV Fahrenbach nahm wie bereits im Vorjahr am 29. Hamburg-Marathon teil. Das Team setzte sich aus Heiko Klotz (Übungsleiter „junge Alte“), Ex-Trainer Mike Bauer, Sebastian Helm (aktiver Ringer) und dem Sportwart Harald Faust zusammen. Bei echtem Hamburger Nieselwetter machten sich die Fahrenbacher im Staffelwettbewerb mit insgesamt 1500 Staffeln und 15 000 Einzelläufer auf die 42,195 Kilometer lange Strecke. Mit einer Zeit von 3.36,36 Stunden belegten die Odenwälder einen hervorragenden 260. Platz.
SV Fahrenbach: Beim Odenwälder Abend geht es zünftig zu / Bürgermeister Volker Oehlenschläger zeichnet die erfolgreichen Ringer aus Fahrenbach. Die Turnhalle des SV Fahrenbach war schon am frühen Samstagabend gut besucht. Der Sportverein hatte die Bewohner des Ortsteils und seine rund 700 Mitglieder zu einem Odenwälder Abend eingeladen. Dazu gehören selbstverständlich Apfelwein sowie Koch- und Handkäse mit Musik. Außerdem gab es Hausmacher Wurst sowie Pellkartoffeln mit Quark. Abgerundet wurde das ganze mit selbst gebackenem Streuselkuchen. Im Eingangsbereich war die Bar aufgebaut. Hochprozentiges gab es aber nur dann, wenn man es schaffte, einen Nagel mit der Spitze des Hammers in einen Holzpflock zu schlagen. Auch viele Kinder versuchten ihr Glück – für sie gab es im Falle eines Siegs eine Limonade. Immer wieder forderte Moderator Timo Gölz die Gäste auf, am Schätzspiel des Abends teilzunehmen. Die Frage lautete: „Wie viel Pfund bringt der Vorsitzende Hans Gölz mit dem Korb voller Kartoffeln im Arm auf die Waage.“ Die Halle war schön geschmückt. In den Fenstern standen alte landwirtschaftliche Geräte, zum Beispiel ein Einwecktopf, mit dem Obst und Gemüse haltbar gemacht wurden. Daneben alte Laternen und Dreschflegel. Überall standen auch große Kübel voll mit getrockneten Ähren. Auf der Bühne grüßten zwei Milchkühe mit Milchkanne auf dem Rücken. Quiz rund um Fahrenbach Immer wieder holte Gölz Besucher auf die Bühne, um ihnen Quiz-Fragen zu stellen. Diese drehten sich ausschließlich rund um Fahrenbach. Wer sein Heimatdorf gut kennt, war klar im Vorteil. Aber auch sonst war für die Unterhaltung der Zuschauer gesorgt. Klaus Keil vom Vorstand des SV spielte auf seinem Akkordeon. Er lief von Tisch zu Tisch und sang mit den Gästen Odenwälder Lieder. Er hatte Texte mitgebracht und auf die Tische gelegt, sodass jeder mitsingen konnte. Klassiker wie „Tief im Odenwald steht ein Bauernhaus“ durften dabei natürlich nicht fehlen. Der Höhepunkt des Unterhaltungsprogramms war der Auftritt der „Albersbacher Knecht“. Die fünf Männer traten in Bauernkluft auf die Bühne. Zu den auf Gitarre und Akkordeon gespielten Schlagermelodien sangen sie vom harten Leben der Odenwälder Knechte im Odenwälder Dialekt. Sie strapazieren die Lachmuskeln ihrer Zuhörer mit Bauernregeln wie: „Ist dem Bauern im Winter kalt, dann friert er halt.“ Einen besonderen Moment stellten die Ehrungen dar, die Bürgermeister Volker Oehlenschläger vornahm. Er zeichnete einige Sportler aus, die in der hessischen Oberliga ringen. „Die Geschichte ihres Vereins beeindruckt, vor allem die sehr erfolgreiche Jugendarbeit“, sagte der Rathauschef. gg

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