Fahrenbach. Gefühlt gehören sie zu Fahrenbach, doch formal werden sie zur Kerngemeinde gezählt: Der Ortsbeirat von Fahrenbach hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit einem Thema befasst, dass das Gremium schon länger beschäftigt: Die Änderung der Ortsbezirksgrenzen. Konkret geht es um sechs Häuser in der Fahrenbacher Straße (in der Höhe des Fahrradladens), die formal zu Fürth gehören. Der Ortsbeirat setzt sich dafür ein, dass die Ortsgrenzen zugunsten des beschriebenen Areals verschoben werden. "Bei den Bewohnern dieser Häuser handelt es sich um Fahrenbacher, die auch alle im Vereinsleben sehr aktiv sind", sagt Ortsvorsteher Udo Dörsam auf Nachfrage. Stehen also Kommunalwahlen an, dann dürfen diese Bürger nicht den Fahrenbacher Ortsbeirat wählen, sondern den der Kerngemeinde. Die Fürther Gemeindevertretung hatte sich in ihrer Sitzung im Februar bereits mit diesem Thema befasst und einstimmig ihre Zustimmung zu diesem Ansinnen erteilt. Der Antrag ging nun wieder an den Ortsbeirat zurück, um Stellungnahmen abzugeben. Dem Ortsbeirat sei es besonders wichtig, sagt Dörsam, dass auf die betroffenen Bürger keine Kosten zukommen. Verschiedene Gerüchte waren in der Vergangenheit diesbezüglich in dem Ortsteil kursiert. Auch Adress- oder Fluränderungen werden nicht nötig. „Es ist eine rein formale Angelegenheit“, sagt Dörsam. Er zeigt sich enttäuscht darüber, dass bei der öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates nur ein Bürger anwesend war, um sich über das Thema zu informieren. Da bei der Sitzung auch zahlreiche Gemeindevertreter sowie Bürgermeister Volker Oehlenschläger anwesend waren, wäre dies laut Dörsam eine optimale Plattform gewesen, um alle offenen Fragen, die die Bürger beschäftigen, zu stellen. Wenn Klärungsbedarf besteht, könne man sich jederzeit an den Ortsbeirat oder die Verwaltung wenden. Auch andere Ortsteile betroffen Bei der Überprüfung durch die Verwaltung stellte sich heraus, dass in der Gemeinde und den Ortsteilen weitere Änderungen anstehen. So gibt es beispielsweise in Krumbach, Steinbach und Ellenbach ebenfalls Straßen, die durch Ortsgrenzen geteilt werden. Auch hier könnten es Veränderungen geben. Die abschließende Änderung der Ortsgrenzen wird jetzt von der Verwaltung vorbereitet. Da die Satzung der Gemeinde geändert werden muss, erklärt Dörsam, wird die Anpassung dann zum Ende der Wahlperiode – also im März 2016 – erfolgen. ank
Fahrenbach. Das Jahr 2013 war für die Freiwillige Feuerwehr Fahrenbach vor allem vom 50-jährigen Jubiläum geprägt. Der Vorsitzende, Stefan Arnold, ließ das Festwochenende bei der Jahreshauptversammlung Revue passieren: „Das Wetter war wochenlang so schlecht gewesen, dass wir uns gar nicht sicher waren, ob wir auf dem Bolzplatz feiern können. Aber der Wettergott hatte ein Einsehen. Außer zum Festgottesdienst am Sonntag blieb der Regen aus.“ Nachdem die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Fürth eine erfolgreiche Großübung durchgeführt hatten, war der große Festumzug der Höhepunkt des Wochenendes. Über 600 Feuerwehrleute nahmen am Umzug teil. Der Vorsitzende bedankte sich für das schöne Festwochenende: „Ich bin allen Vereinen und der Ortsbevölkerung dankbar für ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt jedoch allen Mitgliedern, die Dienste übernommen und das Fest möglich gemacht haben.“ Auch am Johannismarkt-Umzug in Fürth hatten die Feuerwehrleute mit einem eigenen Wagen teilgenommen. Stefan Arnold zeigte sich mit der Arbeit im Verein sehr zufrieden. Gemeinsam mit Lörzenbach Wie Wehrführer Thomas Koch berichtete, hatte die Einsatzabteilung im Jahr 2013 vier technische Hilfeleistungen und vier Brandeinsätze zu absolvieren. Nach dem heftigen Unwetter im Juli hatten 23 Feuerwehrleute die Sturmschäden beseitigt. Des Weiteren hatten die Einsatzkräfte einen Gebäudebrand in der Krumbacher Straße und den Vollbrand im Rimbacher Penny-Markt mitgelöscht. Insgesamt waren die 138 Feuerwehrkameraden 274 Stunden im Einsatz. Die Aktiven hatten 16 Übungen, zwei Alarmübungen und eine gemeinsame Inspektionsübung mit den Lörzenbacher Feuerwehrkameraden absolviert. „Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Lörzenbach, die 2007 wieder aufgenommen wurde, funktioniert sehr gut und macht richtig Spaß“, betonte der Wehrführer. Für Feuerwehrleute ist es wichtig, sich immer weiterzubilden. Deshalb besuchten Markus Jäger, Verena Jäger, Christian Koch, Michael Becker, Christian Trautmann, Thomas Koch, Jürgen Koch, Florian Koch, Harald Baum, Tobias Becker, Christoph Becker und Heiko Dörsam verschiedenste Fortbildungslehrgänge. „Von unseren 42 aktiven Mitgliedern sind 20 Atemschutzgeräteträger. Das ist wirklich eine tolle Quote“, freute sich Thomas Koch. Erfolgreiche Jugend Jugendwart Christian Koch hatte viel zu loben. Beim Ortswettkampf der Jugendfeuerwehren in Krumbach nahmen drei Staffeln der Fahrenbacher Feuerwehr teil. Die erste Staffel konnte ihren Erfolg aus 2012 wiederholen und gewann den Fürther Ortswettkampf. Die zweite Staffel erreichte einen guten sechsten und die dritte Staffel – mit den jüngsten Teilnehmern – den elften Platz. Auch den Georg-Sattler-Gedächtnispokal, bei dem Feuerwehrtechnische Disziplinen gewertet werden, konnte die erste Staffel für sich gewinnen. Die Jugendlichen hatten an der Christbaumsammelaktion, der Aktion „Sauberes Fürth“ und dem Kreiszeltlager in Bensheim teilgenommen. Um sich immer weiter zu verbessern, hatte die Jugendabteilung 65 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung absolviert und 54 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet. „Mein besonderer Dank gilt meinem Stellvertreter Jürgen Koch, den Jugendleitern Laura Baum und Anna Berg, sowie dem Gesamtvorstand“, betonte Christian Koch. Zum Schluss präsentierte der Leiter der Bambini-Feuerwehr, Michael Becker, seinen Jahresbericht. Momentan besteht die Bambini-Feuerwehr aus acht Kindern. Im Jahr 2013 wurden sieben gemeinsame Übungen durchgeführt. „Die feuerwehrtechnischen Übungsinhalte bezogen sich unter anderem auf die Bereiche Erste Hilfe, Fahrzeugkunde, Gerätekunde sowie praktische Übungen und Löschangriffe“, erklärte Michael Becker. In der allgemeinen Jugendarbeit bastelten die Kinder gemeinsam, bauten Brücken und machten Spiele in Anlehnung an den Ortswettkampf. Darüber hinaus gab es gemeinsame Aktivitäten mit den anderen Bambini-Gruppen der Gemeinde Fürth. Dazu zählten ein Zeltlager in Linnenbach, verschiedene Ausflüge und eine gemeinsame Jahresabschlussfeier. Michael Becker bedankte sich bei den Betreuerinnen Silke Becker, Tatjana Strohmenger und Anna-Lena Jäger für ihre Arbeit mit den Kindern. Der Abteilungsleiter verkündete erfreut: „Da das Betreuerteam berufsbedingt zu klein ist, werden von nun an Ann-Katrin Richter, Jessica Larem, Lena Schäfer und Laura Klink das Team erweitern.“ Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes und der Wahl der neuen Kassenprüfer, ehrte der Vorsitzende die langjährigen Mitglieder. Anschließend ließen die Feuerwehrleute den Abend gemütlich ausklingen. soe Quelle: wnoz.de
Fahrenbach. Wieder einmal zog es den Skiclub Fahrenbach ins weiße Vergnügen, diesesmal ging es nach Radstadt im Pongau, beziehungsweise in die Skiwelt Amadé, in der die 52 Teilnehmer jeden Tag ein anderes Skigebiet erkunden und genießen konnten. Nach der Anfahrt mit dem Reisebus und der Ankunft im „Simonyhof“, ging es am ersten Tag in das Skigebiet Wagrain, mit den zwei legendären Skibergen Grafenberg und Grießenkareck. Ein neues Highlight ist die in dieser Saison in Betrieb genommene Seilbahn „G-Link“, die beide Skiberge direkt miteinander verbindet. Einen fröhlichen und entspannten Abend verbrachte die Gruppe zunächst beim Après-Ski im „Kuhstall“ am Fuße des Grießenkareck. Nach einem sehr amüsanten, da recht chaotischen Aufbruch zum Bus endete der Tag mit dem Beisammensein im Simonyhof, wo Vereinsmusiker Florian Koch mit seinem Musikerfreund Sven Heinzelbecker – auch bekannt als „Die Singles“ – für Unterhaltung sorgten. Am nächsten Tag stand das Skigebiet Zauchensee/Flachauwinkel auf dem Plan. Da es auch an diesem Tag, so wie auch tags zuvor, sehr viel schneite und die Sicht sowie die Pistenverhältnisse entsprechend schwierig waren, wurde das eine oder andere Mal eine Pause in einer der vielen Berghütten eingelegt. Am späten Nachmittag versammelten sich die Fahrtenteilnehmer am Fuß des Berges, um die beheizte Theke sowie die beheizten Sitzbänke im Schirm zu genießen, bevor es mit dem Bus zurück in die Unterkunft und zu einem leckerem Abendessen sowie einem musikalischen Abend mit ging. Da die Faschingszeit bereits eingeläutet war, hatte die Fahrtenleitung für eine entsprechende Verkleidung gesorgt. Für die Damen gab es Wikingermützen, für die Herren Cowboyhüte. In einer Polonäse ging es gemeinsam durch das Hotel. Später am Abend ehrte Vereinsmusiker Florian den aus der Nachbarschaft von Radstadt stammenden Hannes Reichelt mit einem eigens komponierten kleinen Lied, da dieser an diesem Samstag den Abfahrtslauf auf der „Streif“ in Kitzbühel gewonnen hatte. Am nächsten Morgen ging es noch einmal ins Schneevergnügen, dieses Mal im Skigebiet Mühlbach am Hochkönig. Auch an diesem Tag hatte es Frau Holle gut gemeint und versorgte die Wintersportfreunde mit jeder Menge Neuschnee, wovon sich jedoch die Übungsleiter des Vereins, Julia Koch und Holger Kurz, ebenso wenig wie in den Tagen zuvor abbringen ließen und die Gelegenheit nutzten, um ihren Schützlingen das Fahren in Tiefschnee und andere Fertigkeiten nahezubringen. Erschöpft aber fröhlich und unverletzt ging es am Nachmittag zurück in die Heimat.
Gemeindevertretung: Nach FWG-Antrag für Fahrenbach wird Situation in allen Ortsteilen überprüft FÜRTH. Fahrenbach soll größer werden. Zumindest soll nach einem Antrag der FWG-Fraktion eine kuriose Situation am Ortseingangsbereich von Fürth kommend bereinigt werden. Verwaltung und Gemeindevertretung nahmen den Antrag jetzt zum Anlass, ähnliche Situationen im Grenzbereich der Kerngemeinde zu den Ortsteilen zu überprüfen. An der Fahrenbacher Straße (gefühlt bereits im Ortsteil) gehören vier Anwesen noch zur Gemarkung Fürth. Diese sollen jetzt Fahrenbach zugeordnet werden. Thomas Unrath begründete den Antrag in der Gemeindevertretung. Eine solch veränderte „Standortbestimmung“ mache durchaus Sinn, wie Unrath in dem Antrag formulierte: „Den betroffenen Bürgern sollte es ermöglicht werden, an der Gestaltung des Ortsgeschehens aktiv mitzuwirken, auch das Recht eingeräumt werden, sich lokalpolitisch im Ort einzubringen, als Wähler und als potenzieller Kandidat für den Ortsbeirat. Konkret könnte eine Umzugsabsicht vorliegen, wonach ein gewählter Mandatsträger sein Mandat niederlegen müsste. Unrath weiter: „Der überwiegende Teil der betroffenen Bürger ist bereits heute stark mit dem Ortsteil Fahrenbach und dem Ortsgeschehen verbunden. Außerdem würde mit der vorgeschlagenen Anpassung dann auch der derzeitige Standort des Ortsschildes wieder stimmen.“ Bürgermeister Volker Oehlenschläger sagte nach einer entsprechenden Anfrage, dass die Zugehörigkeit zu einem Ortsbezirk keinerlei Auswirkungen auf die Angaben in den Grundbuchblättern habe. Die Gemeindevertretung mit Vorsitzendem Rainer Gemmel und die Verwaltung mit Hauptamtsleiter Eckhard Schütz wollten grundsätzlich diesem Anliegen entgegenkommen. Behutsames Vorgehen Aber gerade deshalb rieten sie zu einem behutsamen, folgerichtigen und den Satzungen und der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) angepassten Vorgehen. So erwähnte Schütz, dass die HGO gerade wegen drohender Mandatsverluste eine solche Änderung immer zum Ende der Wahlzeit hin vorschreibt; eben wegen des Bestandsschutzes bestehender Ortsbeiräte. Das wäre in diesem Falle erst zum März 2016 möglich. Laut Satzung sind dazu auch immer Ortsbeiräte zu hören. Und wenn schon an eine Änderung der Fürther Hauptsatzung gedacht ist, sollten, so Schütz abschließend, auch die anderen „drei, vier Ecken“ in der Gesamtgemarkung, wo es solche Kuriositäten noch gibt, wo die Bürger beispielsweise nach Fürth gehen müssen, um zu wählen, obwohl sie sich dem Ortsteil zugehörig fühlen, überprüft und eventuell geändert werden. An den Grenzbereichen zu Krumbach, Kröckelbach und Steinbach gibt es solche Situationen. Der von Rainer Gemmel geänderte Beschlussvorschlag wurde von der Gemeindevertretung einstimmig abgesegnet: „Die Verwaltung wird beauftragt, neben dem betreffenden Ortsteil Fahrenbach auch alle anderen Ortsteile auf sinnvolle Abgeschlossenheit der Ortsbezirke zu prüfen und gegebenenfalls Korrekturen vorzubereiten. Die betroffenen Ortsbeiräte sind zunächst jeweils anzuhören. Der Antrag – verbunden mit der Neufassung der Hauptsatzung – ist dann dem Haupt- und Finanzausschuss sowie der Gemeindevertretung zur abschließenden Entscheidung vorzulegen.“ mk Quelle: WNOZ.de
Fahrenbach. Ein Leckerbissen mit Stimmungsgarantie für alle Fans der Baleareninsel Mallorca steht wieder auf dem Programm: Am kommenden Samstag, 11. Januar, geht in Fahrenbach die wohl „größte Mallorca-Party im Weschnitztal“ in eine neue Runde. Wie in den vergangenen Jahren wird eine besonders aufwendige Lichtanlage, in Form eines so genannten „Traversenkäfig“, für ein extravagantes Ambiente in der Sporthalle des SV Fahrenbach sorgen. Für den perfekten Sound wird in der Halle extra eine außergewöhnlich hochwertige Musikanlage mit Digitalverstärkern von einem der führenden deutschen Hersteller installiert, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins weiter. Die entsprechende Dekoration, LED-Lichteffekte der neuesten Generation, motorgesteuerte kopfbewegliche Scheinwerfer und die typischen Getränke werden echtes „Mallorca-Feeling“ in der Halle aufkommen lassen. Auf dem Programm steht als Höhepunkt diesmal eine Videoshow von Video-Jockey Hans auf einer großen Leinwand im 16:9 Format. Richtig einheizen mit den bekannten und aktuellen Partyhits der Insel sowie Charts wird dabei dem Publikum das „flyingbeats“ DJ Team. Das musikalische Programm und die Moderation gestalten die regional bekannten DJs E.N.Z.I.A.N. und Chris Klar. Abgerundet wird der Abend durch die passende Lichtshow. Diese wird von einem professionellen Light-Jockey initiiert. Unterstützt wird die Mallorca Party vom in Rimbach ansässigen Eventservice „flyingbeats“, dessen Team bei der Organisation auch von der Erfahrung mit namhaften Partykünstlern profitiert. So wurden beispielsweise bereits Veranstaltungen mit „Big Brother“ Jürgen, Markus Becker („Das Rote Pferd“), NIC („Einen Stern“) erfolgreich betreut und als DJs mitgestaltet. Alle Gäste dürfen sich also wieder auf einen unvergesslichen Abend mit ausgelassener Partystimmung im Weschnitztal freuen. Einlass in die Sporthalle des SV Fahrenbach ist bereits ab 19 Uhr. Start der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Für den Einlass und die Dauer des Aufenthaltes gelten die gesetzlichen Altersbeschränkungen. Zur Kontrolle hierzu werden alle Gäste gebeten, ihren Ausweis mit sich zu führen. Es besteht Ausweispflicht.

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